Hessus an Camerarius, 1527

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0058
Zitation Hessus an Camerarius, 1527, bearbeitet von Manuel Huth (04.09.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0058
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. H1v-H2v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum 1527
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Genaues Datum unklar (Vigilia ac ificatoris Genii (sic))
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Me vero multum poenitat abiisse heri
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? nein
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen (Johann) Setzer, durch dessen Großzügigkeit Hessus diese Vogeljagd angeboten wurde, durch die er sich den ganzen Winter hindurch an den fettesten Vögeln nähren könne. Camerarius möge sich an der Vogeljagd beteiligen, denn ohne ihn seien die Vögel nicht schmackhaft, auch wenn Hessus sei hungrig (famelicus) sei, sei er kein (Johannes) Femelius, denn wenn er Femelius wäre, würde er die Vögel auch ohne Camerarius verspeisen, aber Hessus wolle lieber ein Esel sein, wenn auch kein goldener (s. Anm.).

Camerarius rätselhaften, gestern mehr als nur halb griechischen Brief habe Hessus nicht verstanden. Camerarius möge durch seinen Aristoteles eine Ausdeutung ## schicken, aber auf Latein. Aber vermutlich wolle Camerarius gar keine Antwort, denn dann würde er dem königlichen Diener des Hessus nicht so schreiben, wie ein Ochse beim Pflügen kehrt machen (s. Anm.), sondern indem er Worte / Silben umkehre##,

und Hessus würde zurückschreiben, damit Camerarius nicht glauben, Hessus würde nicht Griechisch schreiben können. Aber genug der Albernheiten.

Heute werde Hessus nicht auf der Vogeljagd sein, und weil Camerarius' keine Gattin## zuhause habe, solle er nicht glauben, dass sie zusammenkommen könnten, um über die gestrige Vogeljagd zu reden, bei der er viel mehr gefangen habe, als er bei tausend essen verspeisen könne. Und weil Camerarius unter diesen Vögeln der Geier und Adler sei, solle er kommen und essen so viel er wolle. Er müsse aber so viel zu sich nehmen , dass er Hessus damit völlig bespucken / nähren könne.

Lebewohl.

(Manuel Huth)

=

  • "auch wenn er kein goldener sei": Anspielung auf Apuleius' "Der goldene Esel".
  • "wie ein Ochse beim Pflügen kehrt machen": Gemeint ist: Abwechselnd von rechts nach links und links nach rechts schreiben.]]
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 4.09.2019
Werksigle OCEp 0058
Zitation Hessus an Camerarius, 1527, bearbeitet von Manuel Huth (04.09.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0058
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. H1v-H2v
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum 1527
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Genaues Datum unklar (Vigilia ac ificatoris Genii (sic))
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Me vero multum poenitat abiisse heri
Regest vorhanden? nein
Paratext ? nein
Datumsstempel 4.09.2019