Hessus an Camerarius, 1526-1533 c

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0032
Zitation Hessus an Camerarius, 1526-1533 c, bearbeitet von Jochen Schultheiß (05.01.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0032
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Hessus, Sylvae, 1535
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. Nn4r-Nn4v
Zweitdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck Bl. F4v
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Ermitteltes Datum (im Druck: o.D.). Das Gedicht ist aber wohl in der gemeinsamen Zeit in Nürnberg entstanden.
Unscharfes Datum Beginn 1526
Unscharfes Datum Ende 1533
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Si te musarum comes unice nostra momordit
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefe/Parallelüberlieferung; Briefe/Briefgedichte
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:JS
Gegengelesen von
Datumsstempel 5.01.2020
Werksigle OCEp 0032
Zitation Hessus an Camerarius, 1526-1533 c, bearbeitet von Jochen Schultheiß (05.01.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0032
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Hessus, Sylvae, 1535
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. Nn4r-Nn4v
Zweitdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck Bl. F4v
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Ermitteltes Datum (im Druck: o.D.). Das Gedicht ist aber wohl in der gemeinsamen Zeit in Nürnberg entstanden.
Unscharfes Datum Beginn 1526
Unscharfes Datum Ende 1533
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Si te musarum comes unice nostra momordit
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefe/Parallelüberlieferung; Briefe/Briefgedichte
Datumsstempel 5.01.2020


Regest

Hessus habe gewagt, in einem Brief einen Scherz vorzulegen. Wenn er dabei Camerarius, den Begleiter der Musen, verletzt habe, dann solle dieser bitte glauben, dass der Brief ohne einen Hintergedanken geschrieben sei; es gehe ausschließlich um das, was gesagt wurde. Häufig sei es erfreulich, Freunde mit beißendem Spott zu reizen. Unter Verweis auf das Zorn-Motiv am Beginn der homerischen "Ilias" (μῆνιν ἄειδε) versucht Hessus, den Zorn des Camerarius zu lindern.

Anmerkungen

Das Gedicht umfasst sechs elegische Distichen.
Die Pointe am Schluss ist schwer zu verstehen, weshalb das Folgende nur ein vorsichtiger Vorschlag sein soll: Es treffe sich nun gut, dass Camerarius eine mündliche Rezitation der "Ilias" für seinen Freundeskreis veranstalten wolle. Aber weil Camerarius schreibe, dass es nicht glückverheißend sei, Zorn zu besingen, ziehe es Hessus vor fernzubleiben, um nicht Camerarius' Zorn zu erregen, es sei denn, Camerarius sage, dass die Besingung des Zorn lediglich eine Fiktion sei.

(Jochen Schultheiß)

Überlieferung

Wahrscheinlich schon in Hessus, Sylvae, 1533 gedruckt.