Camerarius an Swawe, 15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Swawe an Camerarius, 25.10.154225 Oktober 1542 JL
Camerarius an Swawe, 18.01.155218 Januar 1553 JL
Werksigle OCEp 0937
Zitation Camerarius an Swawe, 15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (04.08.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0937
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 055-056
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Peter Swawe
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende 1542
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Saepe multumque, mi Suaueni,
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Biographisches (Krankheit)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen VG, 4.8.22:
  • Der Brief ist der Beginn eines (intendierten) Briefwechsels; allerdings gab es vorher mindestens einen Brief von Sw. an C.
  • Der Brief wurde vor Swawe an Camerarius, 25.10.1542 geschrieben; dazwischen gehört mindestens ein weiterer (nicht edierter) Brief von C. an Sw., in dem er den Umzug nach Leipzig mitteilt.
  • Datierung wohl auf 1540, vielleicht Juli.
  • Der erwähnte Matthias muss ein Norddeutscher oder Däne sein, der beiden Briefpartnern bekannt ist und der sich in Schwaben aufhält. Von den Personen im Wiki passt keiner so richtig.
  • Den Rest muss ich noch aus den Hinweisen von ToWo herausarbeiten.
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI
Gegengelesen von Benutzer:VG
Datumsstempel 4.08.2022
Werksigle OCEp 0937
Zitation Camerarius an Swawe, 15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (04.08.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0937
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 055-056
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Peter Swawe
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum o.D.
Unscharfes Datum Ende 1542
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Saepe multumque, mi Suaueni,
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Register Biographisches (Krankheit)
Datumsstempel 4.08.2022


Regest

Camerarius schätze nicht nur Swawes Wertschätzung für ihn sehr, sondern auch seinen tadellosen Charakter, den er jedoch nicht intensiver in Form einer Vertrautheit oder Freundschaft habe kennenlernen dürfen, weil Swawe damals nicht länger habe bei ihnen bleiben können. Später, in Nürnberg, habe Camerarius einen Brief von Swawe erhalten, über den er sich wegen des wunderbaren Stils unglaublich gefreut habe. Er würde gerne einen regelmäßigeren Briefwechsel zwischen ihnen beiden einrichten.
In Schwaben sei er einem jungen Landsmann Swawes begegnet, der ihm seine Dienste angeboten habe und dem er diesen Brief übergebe; diesen empfehle er Swawe herzlich, denn selbst könne er ihn aufgrund der Entfernung nicht unterstützen. Der junge Mann sei dessen gewiss würdig, was er von seinem König zu erreichen gewiss sei. Swawe möge ihn bitte so weit möglich dabei unterstützen; worum es genau gehe, werde er von dem jungen Mann selbst erfahren.
Zurück zu Swawe, von dem Camerarius hoffe, es gehe ihm gut und er werde ihn in einem Brief über sein Leben auf den neuesten Stand bringen. Für Camerarius seien schlechte Zeiten angebrochen, voller Verbrechen und Wahnsinn, die ihn freilich nicht für sich gewinnen könnten, sodass er zwischen den Parteien stehe, ohne in allzu großer Gefahr zu sein. Es sei aber völlig offensichtlich, mit welchem Schaden für den Staat der Untergang der Wissenschaften verbunden wäre. Mit seiner ewigen Krankheit scheine er nun einen zeitweiligen Waffenstillstand erreicht zu haben.
Von seinen Drucken habe er leider gerade kein Exemplar zur Hand, Matthias könnte es aber auch ohnehin nicht überbringen, und er sei sich sicher, dass Swawe auch keines verlangen würde.
Lebwohl.

(Alexander Hubert)