Camerarius an Preuss, 17.11.15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 1266
Zitation Camerarius an Preuss, 17.11.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1266
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 505-507
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph Preuss von Springenberg
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 17.11.(o.J.)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Etsi me aliquantulum pupugit eistola tua
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von
Datumsstempel 24.03.2020
Werksigle OCEp 1266
Zitation Camerarius an Preuss, 17.11.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (24.03.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1266
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 505-507
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph Preuss von Springenberg
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 17.11.(o.J.)
Sprache Latein
Entstehungsort o.O.
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Etsi me aliquantulum pupugit eistola tua
Regest vorhanden? ja
Paratext ? ja
Datumsstempel 24.03.2020

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Regest

Camerarius tue es leid, dass er Preuss schon so lange nicht mehr geschrieben habe, und er freue sich, dass dieser nach Briefen von ihm verlange. Er wolle also diese Misslage hiermit berichtigen und sei zuversichtlich, dass er Preuss beschwichtigen könne (ἀλλ’ ἀκεώμεθα θᾶσσον· ἀκεσταί τοι φρένες ἐσθλῶν, Homer, Il. 13, 115). Er habe auch wenig Gelegenheit zum Schreiben gehabt: Georg Sabinus sei letztens bei ihm gewesen, und all seine Aufmerksamkeit habe er auf diesen gerichtet. Daraufhin habe ihn Adrian Albinus besucht und direkt im Anschluss an dessen Abreise sei sein Sohn Philipp angekommen.

Er habe versucht, einige Verse an Preuss zu dichten, aber als ihm dies nicht gelungen sei, habe er aufgehört. Wieso solle er auch Verse an ihn schicken, der doch selbst so gute schreibe? Sei er bei der Antwortet aud den letzten Brief auch langsam gewesen, solle er doch wissen, dass er die Freundschaft zu Preuss sehr schätze. Er wolle aber lieber anderen seine Wertschätzung dessen mitteilen, als sie Preuss bloß privat zu erklären. Er, der sehr gerne das Latein antiker Autoren nachahme, meine, dass man schwerlich jemanden finden könne, der besser den Stil von Cicero nachahmen könne als Preuss.

Er solle auch in Zukunft keine Gelegenheit auslassen, Camerarius zu schreiben, da seine Briefe immer ein großes Vergnügen beim Lesen seien. Den jungen Mann (unbekannt), der diesen Brief überbringe, möge er in den studia humanitatis unterstützen. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)