Camerarius an Cracow, 26.07.1566

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Chronologisch vorhergehende Briefe
Briefe mit demselben Datum
Chronologisch folgende Briefe
 Briefdatum
Camerarius an Cracow, 27.07.156626 Juni 1566 JL
Camerarius an Cracow, 28.02.156628 Februar 1566 JL
Camerarius an Cracow, 08.01.15668 Januar 1566 JL
 Briefdatum
Camerarius an Cracow, 26.07.156626 Juli 1566 JL
 Briefdatum
Camerarius an Cracow, 26.08.156626 August 1566 JL
Camerarius an Cracow, 20.10.156620 Oktober 1566 JL
Camerarius an Cracow, 25.10.156625 Oktober 1566 JL
Werksigle OCEp 0949
Zitation Camerarius an Cracow, 26.07.1566, bearbeitet von Manuel Huth (10.08.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0949
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 076-077
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Georg Cracow
Datum 1566/07/26
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 7. Cal. Sextil.; ermitteltes Jahr: 1566 (im Druck: 1565); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Dresden
Gedicht? nein
Incipit Quamvis a me praesente nihil
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Biographisches (Reise); Biographisches (Krankheit); Biographisches (Schulvisitationen)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen VG, 4.4.22: Die Datierung auf 1566 ist problematisch, vgl. Camerarius an Cracow, 27.07.1566: dort ist eine Schulvisitation erst in Planung; zum anderen heißt es dort, C. hätte schon lange nicht mehr an Cracow geschrieben.

0949/0954 – Die Diskrepanz der Briefe um scheinbar nur einen Tag kann ich derzeit nur so auflösen, daß womöglich 0954 ins Jahr 1565 zurückzudatieren ist. Das wiederum unter der Prämisse, daß das Hochzeitsdatum 1566 stimmt – es taucht einstweilen nur verstreut in Sekundärliteratur auf, nicht aber in Quellen. Das Phänomen, daß Briefe mit sehr ähnlichen Daten bei der Edition durcheinandergebracht wurden, haben wir leider öfter – siehe OCEp 0299 mit Notizfeld... Ein Lösung ist das nicht, daher erstmal auch dies ins Notizfeld. US 28.6.22

Visitationsberichte über die drei Fürstenschulen für 1560-73 sind erhalten in Dresden, HStA, 10024 Geheimes Archiv, Loc. 10597/3; vgl. G. Wartenberg (Hg.): Wittenberger Reformation und territoriale Politik, Lpz. 2003, 158-174. - US 29.6.22

VG, 10.8.22: Von Nierenschmerzen berichtet C. seit Sommer 1564, siehe Camerarius an Hier. Wolf, 09.08.1564 (vgl. TW-Kommentar zu OCEp 1173). Es ist also auch möglich, dass dieser Brief hier auf 1564 zu datieren ist.

Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:US; Benutzer:VG
Datumsstempel 10.08.2022
Werksigle OCEp 0949
Zitation Camerarius an Cracow, 26.07.1566, bearbeitet von Manuel Huth (10.08.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0949
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 076-077
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Georg Cracow
Datum 1566/07/26
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 7. Cal. Sextil.; ermitteltes Jahr: 1566 (im Druck: 1565); s. Hinweise zur Datierung
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Dresden
Gedicht? nein
Incipit Quamvis a me praesente nihil
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Biographisches (Reise); Biographisches (Krankheit); Biographisches (Schulvisitationen)
Datumsstempel 10.08.2022


Zielort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

Die im Brief erwähnte Eheschließung Cracows fand im Jahr 1566 statt.

Regest

Camerarius entschuldigt sich dafür, dass er nicht zusammen mit Franz Kram an der Hochzeit Cracows mit (Christine) teilnehmen könne. Seit seiner Rückkehr aus Thüringen nach der Inspektion der Schulen in Pforta und Roßleben leide er an einer Verstopfung der Nieren (νεφριτικἡ ἔμφραξις). Segenswünsche für die Ehe. Anbei ein bescheidenes Geschenk für die Verlobte.

Lebewohl. Grüße an den Schwiegervater (Sebastian Funke).

(Manuel Huth)