Camerarius an Schegk, 31.05.15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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kein passender Brief gefunden

Werksigle OCEp 1227
Zitation Camerarius an Schegk, 31.05.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Anne Kram (14.03.2021), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1227
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 436-437
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Jakob Schegk
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 31.05.(o.J.); (prid. Cal. Iunii)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende 1573-05-31
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Tübingen
Gedicht? nein
Incipit Ille in Tragoedia somnia optat
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Reichstage, Fürstenversammlungen etc.
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:AK
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 14.03.2021
Werksigle OCEp 1227
Zitation Camerarius an Schegk, 31.05.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Anne Kram (14.03.2021), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1227
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 436-437
Fremdbrief? ja
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Jakob Schegk
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 31.05.(o.J.); (prid. Cal. Iunii)
Unscharfes Datum Ende 1573-05-31
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Tübingen
Gedicht? nein
Incipit Ille in Tragoedia somnia optat
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Reichstage, Fürstenversammlungen etc.
Datumsstempel 14.03.2021


Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

Als Terminus ante quem ergibt sich für den Brief das Todesdatum von Camerarius I. am 17.4.1574. Somit ist das späteste Datum der 31.5.1573.

Regest

In der Tragödie (Alkestis) wünsche sich jener (Admet) Träume, die seine Lieben zeigten: denn süß sei es, geliebte Menschen auch in der Nacht so lange wie möglich zu sehen (Eur. Alk. 355f.). Camerarius hätte jedoch lieber Briefe, da sie realer und beständiger seien. Er könne sich aber kaum erinnern, wann er den letzten Brief von Schegk bekommen habe.

Er habe gehört, dass die Versammlung (vester coetus; s. Anm.) in den zwei Jahren auf verschiedene Weise verhindert wurde, und Anteil an seinen Schwierigkeiten genommen. Nun habe er erfahren, dass Schegk an seinen Wohnsitz zurückkehre oder besser schon zurückgekehrt sei, wie er bete. Schegks Landsmann Rupert (unbekannt) habe sich eine Zeit lang bei Camerarius aufgehalten und diesen Brief bei seiner Rückkehr (nach Tübingen) mitgenommen, wenn auch sehr zögerlich, „bekümmert im Herzen und froh, dem Tode entronnen zu sein“ (vgl. Hom. Od. 9,62. 565; 10,133). Er wisse nicht, warum er dieses Unglück (gemeint ist wohl das, das Rupert widerfuhr) nicht mit der Trauer über einen Todesfall vergleichen sollte. Aber Rupert werde Schegk die Angelegenheit besser schildern können.

Die Menschenplage Streit wandere umher mit leerem Geschrei (Timo fr. 795), die Auseinandersetzungen nähmen zu, und täglich entstünden größere Zerwürfnisse und die Gründe für (das bevorstehende) Verderben häuften sich.

Er bitte Schegk um einen Brief über den Stand seiner Studien und seiner (sonstigen) Angelegenheiten.

Lebewohl.

(Anne Kram)

Anmerkungen

  • „die Versammlung“: Es muss um eine wichtige Versammlung gehen, an der Schegk teilgenommen hat, wie ein Reichstag. Da der Brief nicht datiert ist, konnte sie nicht identifiziert werden.

Literatur und weiterführende Links