Hessus an Camerarius, 1527-1530 n

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
(Weitergeleitet von OCEp 0071)
Wechseln zu: Navigation, Suche


Werksigle OCEp 0071
Zitation Hessus an Camerarius, 1527-1530 n, bearbeitet von Manuel Huth (27.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0071
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. I1v-I2r
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Datum: zwischen 1527 und 1530 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn 1527
Unscharfes Datum Ende 1530
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Quid vero de meis annotationibus mi Ioachime
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von
Datumsstempel 27.11.2019
Werksigle OCEp 0071
Zitation Hessus an Camerarius, 1527-1530 n, bearbeitet von Manuel Huth (27.11.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0071
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, De Helio Eobano Hesso, 1553
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. I1v-I2r
Fremdbrief? nein
Absender Helius Eobanus Hessus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Datum: zwischen 1527 und 1530 (im Druck o.D.); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn 1527
Unscharfes Datum Ende 1530
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Nürnberg
Gedicht? nein
Incipit Quid vero de meis annotationibus mi Ioachime
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 27.11.2019


Entstehungs- und Zielort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

  • Terminus ante quem: Publikation der Ende 1530/ Anfang 1531 erschienenen Idyllia.
  • Terminus post quem: Hessus hatte vermutlich 1527 mit der Übersetzung Theokrits begonnen.

Regest

Camerarius möge Hessus bitte offen und mündlich, nicht brieflich, seine Meinung zu seinen annotationes (s. Anm.) mitteilen, denn Briefe seien zwar freimütiger als das gesprochene Wort, dennoch seien sie bisweilen wohl oder übel schmeichlerisch. Camerarius möge bitte das ganze Buch lesen.

Hessus habe die "Syrakusanerinnen" (s. Anm.) irgendwie vollendet. Er zweifle sehr an der Übersetzung. Camerarius möge ihn bitte von diesen Zweifeln befreien und nicht zulassen, dass er eher an diesem Übel zugrunde gehe als an dem Übel, an dem er neulich bei Camerarius' Besuch gelitten hatte. Es folgen zwei Distichen, in denen er Camerarius auffordert, ihn auch jetzt, wo er geheilt sei, zu unterstützen. Es sei nicht unangemessen, diese Verse zu verfassen, da Hessus gegenüber Camerarius und Michael (Roting) eine so große Aufrichtigkeit an den Tag lege, dass er "den Hochmut des Areanus für kein Haar wert halte".

Falls Camerarius der Meinung sei, dass die annotationes es nicht wert seien, das Licht zu erblicken, sei Hessus bereit, sie nicht drucken zu lassen. Auch wenn Hessus auf diesem Gebiet niemals etwas veröffentlichen wollte, so habe ihn doch sein Schicksal in eine solche Lage versetzt, dass man sich ein solches Werk von ihm erhoffen oder es vielleicht sogar einfordern könne. Camerarius möge sehen, ob Hessus ohne vernünftigen Grund handle.

Lebewohl.

(Manuel Huth)

Anmerkungen