Mosellanus an Camerarius, 1520

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0349
Zitation Mosellanus an Camerarius, 1520, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (03.04.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0349
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. B2r/v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? ja
Absender Petrus Mosellanus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum 1520
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Non recte in Homericum chrysen stomacheris
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand unkorrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI
Gegengelesen von
Datumsstempel 3.04.2020
Werksigle OCEp 0349
Zitation Mosellanus an Camerarius, 1520, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (03.04.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0349
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. B2r/v
Fremdbrief? ja
Absender Petrus Mosellanus
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum 1520
Datum gesichert? nein
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? ja
Incipit Non recte in Homericum chrysen stomacheris
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 3.04.2020


Regest

Camerarius rege sich zu Unrecht über den Chryses bei Homer auf, als würde Apoll allein auf die Bitten seines Priesters erneut Pestpfeile auf sie schießen. Niemand mache sich derzeit Sorgen wegen der Pest, und Mosellanus wundere sich, wer solche falschen Gerüchte über Leipzig verbreite, außer vielleicht solchen, die ihnen ihre Studenten abspenstig machen wollten.
Den Homer, um den Camerarius gebeten habe, werde er bekommen. Wenn er noch einmal Mosellanus' Hilfe brauche, solle er es sagen, der stehe bereit.
Mosellanus selbst habe gerade ein kleines Vermögen bekommen. Wenn sein Mäzen Georg ihm an dieser Schule außergewöhnliche Bedingungen gebe, dass er nämlich in der Volkssprache offen rede (ut barbare loquar aperte tamen), so habe er ihm nun eine Platz in einer größeren Schule gegeben (collegiaturam in collegio maiore dedit). Dazu ein Priesteramt (sacerdotium), das er weder verdiene noch begehre. Mosellanus scheine sich selbst reich genug, er wünschte, er wäre ebenso gebildet.
Lebwohl.

(Alexander Hubert)