Garbitius an Camerarius, 02.02.15XX

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 0409
Zitation Garbitius an Camerarius, 02.02.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (14.03.2021), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0409
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. O7v-O8r
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Matthias Garbitius
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 02.02.(o.J.) (IIII. Non. Februarii)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Te esse in magno luctu ob fratris obitum
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Handschrift unbekannt
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Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7
Gegengelesen von Benutzer:US
Datumsstempel 14.03.2021
Werksigle OCEp 0409
Zitation Garbitius an Camerarius, 02.02.15XX, bearbeitet von Manuel Huth und Maximilian Wolter (14.03.2021), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0409
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae doctorum, 1568
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. O7v-O8r
Fremdbrief? nein
Absender Matthias Garbitius
Empfänger Joachim Camerarius I.
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 02.02.(o.J.) (IIII. Non. Februarii)
Sprache Latein
Entstehungsort Tübingen
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Te esse in magno luctu ob fratris obitum
Regest vorhanden? ja
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Datumsstempel 14.03.2021

ACHTUNG KEIN DATUM GEFUNDEN


Regest

Er könne wohl glauben, dass sich Camerarius wegen des Todes seines Bruders Hieronymus in tiefer Trauer befinde. Er sei aber zuversichtlich, dass er in seiner Weisheit keines fremden Trosts bedürfe. Genauso werde er sicher auch den Tod des Dominicus Stromer ertragen. Er habe für ihn, solange er noch gelebt habe, getan, was er konnte, und ihm Ratschläge gegeben.

Bei ihm sei alles beim alten. Die Zahl der Studenten sei etwas gewachsen. Der Lebensunterhalt in der Wohnstätte (contubernium) sei dank der Unterstützung des Fürsten einfacher geworden, da das Getreide zu einem niedrigeren Preis erhältlich sei. Er lebe mit den anderen Gelehrten schon viel angenehmer und friedlicher. Sein Verwandter, der alte cellarius ("Keller"), der bis jetzt gefangen gewesen sei, werde nächste Woche freigelassen, aber nicht ohne Zahlung einer erheblichen Summe. So ähnlich werde auch der praefectus inferior freigelassen werden.

Ludwig Bebion sei in Straßburg gestorben, und an seiner statt werde Kilian Vogler, ein aus Tübingen stammender, eben promovierter Verwandter von Schegg das Amt ausüben. Alsbald wolle er dorthin aufbrechen. Garbitius sei derzeit mit der Promotion neuer Magistri in wenigen Tagen beschäftigt. Lebewohl.

(Maximilian Wolter)