Camerarius an Wüst, 01.06.1545?

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Camerarius an Wüst, 20.01.1546?20 Januar 1545 JL
Camerarius an Wüst, 07.01.1545(?)7 Januar 1545 JL
Camerarius an Wüst, 11.06.1543(?)11 Juni 1543 JL
 Briefdatum
Camerarius an Wüst, 01.06.1545?1 Juni 1545 JL
 Briefdatum
Camerarius an Wüst, 24.08.154524 August 1545 JL
Camerarius an Wüst, 18.12.154518 Dezember 1545 JL
Camerarius an Wüst, 27.06.1546(?)27 Juni 1546 JL
Werksigle OCEp 0595
Zitation Camerarius an Wüst, 01.06.1545?, bearbeitet von Manuel Huth, Maximilian Wolter und Vinzenz Gottlieb (10.09.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0595
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 183
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph Wüst
Datum 1545/06/01
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 01.06.(o.J.) (Cal. Iunii) (vgl. Anm. zur Datierung)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Tübingen
Gedicht? nein
Incipit Quid igitur caussae esse dicam, quod tam obstinate
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Briefe/Empfehlungsschreiben
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI7; Benutzer:VG
Gegengelesen von Benutzer:US; Benutzer:VG
Datumsstempel 10.09.2022
Werksigle OCEp 0595
Zitation Camerarius an Wüst, 01.06.1545?, bearbeitet von Manuel Huth, Maximilian Wolter und Vinzenz Gottlieb (10.09.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0595
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 183
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Christoph Wüst
Datum 1545/06/01
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 01.06.(o.J.) (Cal. Iunii) (vgl. Anm. zur Datierung)
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Tübingen
Gedicht? nein
Incipit Quid igitur caussae esse dicam, quod tam obstinate
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Briefe/Empfehlungsschreiben
Datumsstempel 10.09.2022


Absende- und Zielort ermittelt.

Regest

Camerarius würde gern wissen, wieso Wüst ihm nicht mehr schreibe, seit dieser zu hohen Ämtern und Ansehen gekommen sei. Sei er zu beschäftigt, oder verachte er ihn etwa?

Den jungen Sohn des einst berühmtesten Arztes in Camerarius' Umfeld, Heinrich Stromer, solle er bitte generell unterstützen, denn er habe ihn (nach Tübingen) empfohlen. Camerarius sei sehr an seinem Erfolg gelegen.

Bartholomäus Amantius sei in den letzten Tagen hierher gekommen und habe dem erwähnten Sohn Stromers einen Brief an Melchior Rufus Volmar gegeben. Falls er bei diesem nicht unterkomme, solle er ihm bitte ein anderes Quartier besorgen. Gruß auch an Frau und Kinder und Lebewohl.

(Maximilian Wolter)

Anmerkungen zur Datierung

Das Entstehungsjahr ist wahrscheinlich 1545, aus folgenden Gründen:

  • Der aus Bamberg stammende Christoph Wüst (um 1515–1559) befindet sich schon mehrere Jahre an einer Universität. Hier ist die Universität (Tübingen) gemeint. Diese wird bestätigt durch den im Brief genannten Melchior Rufus Volmar, der dort Professor war.
  • Wüst wurde im Oktober 1534 in Wittenberg und am 17. Januar 1538 in Tübingen immatrikuliert und war seit 23.02.1544 Dr. iur. utr. an der Tübinger Universität. 1546 wurde er Dekan der Juristischen Fakultät. Ob mit "hohen Ämtern und Ansehen" die Doktorwürde oder das Dekanat gemeint ist, lässt sich nicht eindeutig bestimmen.
  • Der im Brief genannte Arzt Heinrich Stromer von Auerbach hatte zwei Söhne, Dominicus Stromer (1525-1561) und Heinrich Stromer (1527-1569). Von diesen wurde Dominicus Stromerus Lipsensis am 24. Juni 1545 unter dem Rektorat des Caspar Volland an der Tübinger Universität immatrikuliert. Vgl. Die Matrikeln der Universität Tübingen, hrsg. Von Heinrich Hermelink, Erster Band: Die Matrikeln von 1477-1600, Stuttgart 1906, S. 321. [1]
  • Im Juni 1545 reiste Dominicus Stromer also nach Tübingen und konnte so sehr gut der genannte Briefüberbringer an Melchior Volmar Rufus sein.

(Torsten Woitkowitz)