Camerarius an Unbekannt, 28.12.1571

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
Wechseln zu: Navigation, Suche


Werksigle OCEp 0561
Zitation Camerarius an Unbekannt, 28.12.1571, bearbeitet von Manuel Huth (07.06.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0561
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 128-129
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Unbekannt
Datum 1571/12/28
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Saevissimus impetus fuit
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Biographisches (Krankheit); Drucklegung
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen Adressat vermutlich Georg Cracow, s. Email Woitkowitz vom 04.10.2019 --> An Cracowbriefwechsel verifizieren
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH
Gegengelesen von Benutzer:JS; Benutzer:US
Datumsstempel 7.06.2020
Werksigle OCEp 0561
Zitation Camerarius an Unbekannt, 28.12.1571, bearbeitet von Manuel Huth (07.06.2020), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0561
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 128-129
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Unbekannt
Datum 1571/12/28
Datum gesichert? nein
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Saevissimus impetus fuit
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Biographisches (Krankheit); Drucklegung
Datumsstempel 7.06.2020


Zum Empfänger

Nach freundl. Hinweis von Torsten Woitkowitz (2019) dürfte der Brief an Georg Cracow gerichtet sein.

Regest

Camerarius sei neulich von einem heftigen Krankheitsschub heimgesucht worden. In bestimmten wiederkehrenden Schüben setze ihm seine Krankheit immer heftiger zu. Doch dieses Mal sei noch völlig unerwartet ein Erysipel mit heftigem Fieber dazugekommen. Außerdem machten ihm (nicht näher erläuterte) Sorgen zu schaffen. Deshalb sei Camerarius ziemlich erschöpft und zudem innerlich unruhig gewesen. Die Gelegenheit, dem Adressaten zu schreiben, habe er aber dennoch genutzt und ihm außerdem die gedruckten Blätter seiner notationes (zur Durchsicht?) geschickt (vgl. Anm. 1), ebenso einige andere Schriften, die der Empfänger gern lesen werde. Die Verse erklärten, dass die Musen auch in der Universität (Leipzig) gepflegt würden. Die Lektüre des Briefes, der auf Veranlassung von Camerarius veröffentlicht wurde (epistola me procurante edita; vgl. Anm. 2), scheine ihm gut zu diesen Zeiten zu passen. Der Empfänger werde diesen Freundschaftsdienst des Camerarius gern annehmen. Lebewohl.

(Manuel Huth)

Anmerkungen