Camerarius an Stiebar, 22.04.1551

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Camerarius an Stiebar, 09.01.15519 Januar 1551 JL
Camerarius an Stiebar, 05.01.15515 Januar 1551 JL
Camerarius an Stiebar, 01.12.15501 Dezember 1550 JL
 Briefdatum
Camerarius an Stiebar, 28.04.155128 April 1551 JL
Camerarius an Stiebar, 22.05.155122 Mai 1551 JL
Camerarius an Stiebar, 27.07.155127 Juli 1551 JL
Werksigle OCEp 1050
Zitation Camerarius an Stiebar, 22.04.1551, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (29.07.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1050
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 195-196
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1551/04/22
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum mutmaßliches Jahr (im Druck wohl fälschlich: "10. Calendas. Maii 50"); s. Hinweise zur Datierung
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit Singularis voluntas tua erga me
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen VG, 29.7.22: Woher wissen wir, dass C. in Nürnberg war? Durch die Erwähnung von St.'s Bruder? Oder wegen der Erwähnung in Camerarius an Stiebar, 28.04.1551? Die Erwähnung des Andreas ist ein Hinweis, da er wohl in Nürnberg lebte.

Der gemeinsame Freund: vielleicht Moritz von Hutten? Melanchthon wird es diesmal nicht sein.

Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:HIWI
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4; Benutzer:VG
Datumsstempel 29.07.2022
Werksigle OCEp 1050
Zitation Camerarius an Stiebar, 22.04.1551, bearbeitet von Manuel Huth und Alexander Hubert (29.07.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1050
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1595
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 195-196
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Daniel Stiebar von Rabeneck
Datum 1551/04/22
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum mutmaßliches Jahr (im Druck wohl fälschlich: "10. Calendas. Maii 50"); s. Hinweise zur Datierung
Sprache Latein
Entstehungsort Nürnberg
Zielort Würzburg
Gedicht? nein
Incipit Singularis voluntas tua erga me
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Datumsstempel 29.07.2022


Zielort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

Der im Brief erwähnte Georg Gabriel wird als Schüler von Petrus Lotichius Secundus geschildert. Dies deutet auf die gemeinsame Frankreichreise hin (Ende 1550-1554). Camerarius hielt sich im ersten Halbjahr des Jahres 1551 und des Jahres 1553 in Franken auf. Nach Woitkowitz 2003, S. 268 ist bereits ein Brief des Camerarius an Stiebar vom 22.04.1553 bekannt. Geht man davon aus, dass Camerarius nicht am selben Tag zwei Briefe an Stiebar geschickt hat, bleibt für den vorliegenden Brief nur noch der 22.04.1551.

Regest

Camerarius dankt für eine unbekannte Sache und bekräftigt, dass er sich um Stiebar sorge.

Ihr Andreas (unbekannt) habe die Aufträge Stiebars (unklar) erfüllt und Camerarius werde sie, wie er hoffe, zu seiner Familie bringen.

Camerarius schicke Stiebar die Briefe seiner Verwandten (s. Anm.) zurück, deren Lektüre Camerarius sehr erfreut habe. Auch wenn in ihnen die Verbesserungen des (Petrus) Lotichius (Secundus) erkennbar seien, könne man dennoch auf (die Fortschritte) ihrer Studien schließen. Vor allem (Georg) Gabriel schätze er, da er gesehen habe, wie dieser Verse verfasst habe. Sicherlich werde (Georg) Gabriel ihm noch danken, weil Camerarius ihn ermutigt habe, seine Lebensweise zu ändern und nicht mehr seinem stürmischen Gemüt zu folgen. Camerarius werde ihm und Lotichius einen Brief schicken, wenn er Zeit finde. Gott möge Stiebar bei seinen Unterfangen unterstützen.

Camerarius habe diesen Brief geschrieben, als er auf den Bruder Stiebars (Unbekannt) wartete, der schon länger abwesend war, als er es angekündigt hatte, - eine ganze Stunde lang, obwohl Camerarius noch heute aufbrechen müsse. Er bitte Gott um eine gute Reise zurück nach Leipzig zu seiner Familie.

Stiebar solle ihn ihrem gemeinsamen Freund (Unbekannt) empfehlen und ihn zum Studium der Wahrheit ermutigen.

Lebewohl.

(Manuel Huth)

Anmerkungen

  • "Camerarius schicke Stiebar die Briefe seiner Verwandten": Stiebar hatte seine Neffen zusammen mit Lotichius auf eine Bildungsreise nach Frankreich geschickt.
  • "Stiebars Bruder": Es ist unklar, welcher der fünf Brüder Stiebars gemeint ist, vgl. die Übersicht auf der Seite Daniel Stiebar von Rabeneck.