Camerarius an Herold, spätestens 12.02.1566

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
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Camerarius an Herold, spätestens 23.06.1565Mai 1566 JL

kein passender Brief gefunden

Werksigle OCEp 0765
Zitation Camerarius an Herold, spätestens 12.02.1566, bearbeitet von Manuel Huth und Anne Kram (02.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0765
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 359
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Herold
Datum
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 12.02.(o.J.) (prid. Id. Febr.)
Unscharfes Datum Beginn
Unscharfes Datum Ende 1566-05
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Filium meum Ioachimum hinc dimisi
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Biographisches (Finanzielles)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand validiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:AK
Gegengelesen von Benutzer:MH; Benutzer:US
Datumsstempel 2.12.2019
Werksigle OCEp 0765
Zitation Camerarius an Herold, spätestens 12.02.1566, bearbeitet von Manuel Huth und Anne Kram (02.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0765
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 359
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Hieronymus Herold
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum 12.02.(o.J.) (prid. Id. Febr.)
Unscharfes Datum Ende 1566-05
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort o.O.
Gedicht? nein
Incipit Filium meum Ioachimum hinc dimisi
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Biographisches (Finanzielles)
Datumsstempel 2.12.2019


Hinweise zur Datierung

Als Terminus ante quem für den Brief ergibt sich der Tod Herolds im Mai 1566.

Regest

Camerarius habe seinen Sohn Joachim mit einem Brief an Herold vor zehn Tagen von hier (Leipzig) weggeschickt und hoffe, dass er wohlbehalten in seiner Heimat (Bamberg?) angekommen sei. Er habe jedoch ihrem Andreas (unbekannt; sc. dem Überbringer) diesen Brief geben wollen, vor allem da es möglich sei, dass sein Sohn wegen familiärer Aufgaben länger in Bamberg bleiben müsse und Herold diesen Brief erhalte, bevor sein Sohn dort (in Nürnberg) (mit dem mitgegebenen Brief) ankomme, obwohl er ihm aufgetragen habe, Herold den Brief zuzustellen. Er bete um Gottes Segen für Joachims weiteres Leben.

Das, wovon Herold neulich berichtet habe, könne er nicht vergessen. Schwerer sei es aber zu ertragen, was er nicht gewohnt sei. Bisher sei er es nämlich nicht gewohnt und habe es auch nicht gelernt, Schulden zu haben. Nun hätten ihn die Zustände aber dazu gezwungen und er müsse es ertragen. Er bitte Herold deshalb in dieser Angelegenheit, soweit es ihm möglich sei, um seine Hilfe, die er ihm früher schon habe zukommen lassen. Seine Freunde hier (in Leipzig) habe er noch nicht ansprechen wollen, da überall großer Mangel an Geld herrsche und ihm Herolds stetiges Wohlwollen ihm gegenüber bekannt sei. Er frage sich, warum er nicht Anaxagoras und Aristipp nachahme und sich von diesen Sorgen befreie, indem er sich um nichts mehr kümmere. Aber auch ein Philosoph müsse sich oft nach anderen richten.

Lebewohl.

(Anne Kram)