Camerarius an Fabricius, nach dem 30.10.1553

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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 Briefdatum
Camerarius an Fabricius, 25.03.155225 März 1552 JL
Camerarius an Fabricius, kurz nach dem 05.02.1552Februar 1552 JL
Fabricius an Camerarius, 25.01.155125 Januar 1551 JL
 Briefdatum
Camerarius an Fabricius, 05.03.15535 März 1553 JL
Camerarius an Fabricius, 28.07.155328 Juli 1553 JL
Camerarius an Fabricius, 22.04.155422 April 1554 JL
Werksigle OCEp 0849
Zitation Camerarius an Fabricius, nach dem 30.10.1553, bearbeitet von Manuel Huth und Vinzenz Gottlieb (02.08.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0849
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 498
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Georg Fabricius
Datum 1553
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Datum: ab Mitte November 1553; s. "Hinweise zur Datierung"
Unscharfes Datum Beginn 1553/11/09
Unscharfes Datum Ende 1553/12/31
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Meißen
Gedicht? nein
Incipit Cum occasio offeretur litteras ad te mittendi peropportuna
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung
Anlass
Register Biographisches (Reise)
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen VG, 2.8.22: ToWo schlägt Anfang Dez. 1553 vor, wegen OCEp 0508. Das scheint mir nicht sicher, wegen OCEp 1432. Eine Umbenennung halte ich nicht für nötig, da die Datierung dadurch auch nicht viel genauer wird.
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MH; Benutzer:VG
Gegengelesen von Benutzer:HIWI4; Benutzer:US; Benutzer:VG
Datumsstempel 2.08.2022
Werksigle OCEp 0849
Zitation Camerarius an Fabricius, nach dem 30.10.1553, bearbeitet von Manuel Huth und Vinzenz Gottlieb (02.08.2022), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_0849
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Camerarius, Epistolae familiares, 1583
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck S. 498
Fremdbrief? nein
Absender Joachim Camerarius I.
Empfänger Georg Fabricius
Datum 1553
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum ermitteltes Datum: ab Mitte November 1553; s. "Hinweise zur Datierung"
Unscharfes Datum Beginn 1553/11/09
Unscharfes Datum Ende 1553/12/31
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Meißen
Gedicht? nein
Incipit Cum occasio offeretur litteras ad te mittendi peropportuna
Regest vorhanden? ja
Paratext ? nein
Register Biographisches (Reise)
Datumsstempel 2.08.2022


Absendeort ermittelt. Zielort mutmaßlich.

Hinweise zur Datierung

Der im Brief als verstorben erwähnte Jakob Sturm von Sturmeck war am 30.10.1553 in Straßburg verschieden. Aus dem Itinerar ergibt sich, dass C. im November 1553 aus Nürnberg nach Leipzig zurückkehrte. Da der Brief Camerarius an Hier. Wolf, 09.11.1553 noch aus Nürnberg geschrieben wurde, ist Mitte November terminus post quem.

Regest

Camerarius habe die günstige Gelegenheit, Fabricius einen Brief zu schicken, nicht verstreichen lassen wollen. Camerarius sei gerade hierher (nach Leipzig) zurückgekehrt und habe weder den Kopf frei noch Muße für seine Arbeiten gehabt, sondern sei vor ihnen, ja selbst bei dem Gedanken an sie zurückgeschreckt. Diesen Brief jedoch habe er gern verschickt, weil es gar nicht anders kommen könne, als dass Fabricius antworte. Zu lange schon müsse er auf die angenehmen und lesenswerten Briefe des Fabricius verzichten.

Camerarius sei recht lange in der Heimat (Bamberg) geblieben, zum Teil aus Rücksicht auf seine Familie, zum Teil aus Furcht vor den Gefahren. Mehr müsse er darüber nicht schreiben.

Hier (in Leipzig) habe er einen Brief von Blasius vorgefunden, dem Bruder Georgs. Er schreibe über eine Sache, als sei sie Camerarius bekannt. Er wisse allerdings nichts davon. Aber falls Camerarius da gewesen wäre, hätte er Blasius nach Kräften unterstützt. Auch jetzt noch wolle er ihm bei dieser Angelegenheit, falls möglich, helfen. Fabricius solle ihm also mitteilen, was Camerarius für seinen Bruder tun müsse oder vielmehr tun könne. Camerarius sei nur eine halbe Tagesreise von Straßburg entfernt gewesen und dennoch habe sich keine Gelegenheit ergeben, dorthin zu reisen.

Camerarius war nach Baden-Baden (in Badam Marchicam) gereist, wo er angenommen hatte, Daniel Stiebar von Rabeneck bei den heißen Quellen anzutreffen. Als sich herausgestellt hatte, dass er in seiner Erwartung enttäuscht worden war, musste er zurückreisen.

(Nikolaus) Gerbel werde alt. Jakob Sturm (von Sturmeck) sei verschieden, was Fabricius zweifellos durch seinen Bruder (Blasius) brieflich erfahren habe.

Lebewohl.

Grüße an Iobus (sc. Hiob Magdeburg) und (Peter) Thomaeus.

Anmerkungen

  • Brief von Blasius Fabricius: sehr wahrscheinlich das heute in München, BSB, Clm 10368, als Nr. 202 aufbewahrte Schreiben vom 6.11.1553. Vgl. [1].

(Manuel Huth)