Camerarius an Cruciger d.J., 03.-07.08.1560

Aus Joachim Camerarius (1500-1574)
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Werksigle OCEp 1435
Zitation Camerarius an Cruciger d.J., 03.-07.08.1560, bearbeitet von Marion Gindhart (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1435
Besitzende Institution
Signatur, Blatt/Seite
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Cruciger, Oratio habita in academia Witebergensi et al., 1560
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. E5r/v
Zweitdruck in
Blatt/Seitenzahl im Zweitdruck
Sonstige Editionen
Wird erwähnt in
Fremdbrief? nein
Absender Caspar Cruciger d.J.
Empfänger Johann Pfeffinger;Franz Kram;Wolfgang Meurer;Joachim Camerarius I.
Datum 1560
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Das Datum des Briefes (Id. VIL - 13.08.) dürfte falsch sein, da es nach dem Termin des Festaktes (08.08.) liegt, für den Camerarius absagt. Camerarius dürfte die Einladung von Cruciger (dat. 02.08.) am 03.08. erhalten haben und er dürfte vor dem 08.08. geantwortet haben.
Unscharfes Datum Beginn 1560/08/03
Unscharfes Datum Ende 1560/08/07
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Wittenberg
Gedicht? nein
Incipit Vestras litteras perquam amanter ad reverendos & clarissimos viros
Link zur Handschrift
Regest vorhanden? nein
Paratext ? nein
Paratext zu
Kurzbeschreibung Absage von Camerarius und seinen Leipziger Kollegen Johann Pfeffinger, Franz Kram und Wolfgang Meurer auf einen Brief Crucigers. Mit diesem hatte der amtierende Dekan der Artesfakultät zu einem Festakt an der Universität Wittenberg eingeladen (Verleihung der Magisterwürde an 33 Kandidaten am 08.08.1560), um nach dem Tod Melanchthons einen Schulterschluss für die Philippistische Sache zu demonstrieren.
Anlass
Register Biographisches (Universitätswesen); Philippismus
Handschrift unbekannt
Bearbeitungsstand korrigiert
Notizen
Wiedervorlage ja
Bearbeiter Benutzer:MG
Gegengelesen von
Datumsstempel 17.12.2019
Werksigle OCEp 1435
Zitation Camerarius an Cruciger d.J., 03.-07.08.1560, bearbeitet von Marion Gindhart (17.12.2019), in: Opera Camerarii Online, http://wiki.camerarius.de/OCEp_1435
Ausreifungsgrad Druck
Erstdruck in Cruciger, Oratio habita in academia Witebergensi et al., 1560
Blatt/Seitenzahl im Erstdruck Bl. E5r/v
Fremdbrief? nein
Absender Caspar Cruciger d.J.
Empfänger Johann Pfeffinger;Franz Kram;Wolfgang Meurer;Joachim Camerarius I.
Datum 1560
Datum gesichert? nein
Bemerkungen zum Datum Das Datum des Briefes (Id. VIL - 13.08.) dürfte falsch sein, da es nach dem Termin des Festaktes (08.08.) liegt, für den Camerarius absagt. Camerarius dürfte die Einladung von Cruciger (dat. 02.08.) am 03.08. erhalten haben und er dürfte vor dem 08.08. geantwortet haben.
Unscharfes Datum Beginn 1560/08/03
Unscharfes Datum Ende 1560/08/07
Sprache Latein
Entstehungsort Leipzig
Zielort Wittenberg
Gedicht? nein
Incipit Vestras litteras perquam amanter ad reverendos & clarissimos viros
Regest vorhanden? nein
Paratext ? nein
Kurzbeschreibung Absage von Camerarius und seinen Leipziger Kollegen Johann Pfeffinger, Franz Kram und Wolfgang Meurer auf einen Brief Crucigers. Mit diesem hatte der amtierende Dekan der Artesfakultät zu einem Festakt an der Universität Wittenberg eingeladen (Verleihung der Magisterwürde an 33 Kandidaten am 08.08.1560), um nach dem Tod Melanchthons einen Schulterschluss für die Philippistische Sache zu demonstrieren.
Register Biographisches (Universitätswesen); Philippismus
Datumsstempel 17.12.2019


Regest

Antwort auf die Einladung von Caspar Cruciger d.J., amtierendem Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Wittenberg, zur feierlichen Verleihung der Magisterwürde an 33 Kandidaten am 8. August 1560 (Einladungsbrief dat. 02.08.1560; abgedruckt vor dem Antwortbrief in dem Sammeldruck von 1560).
Camerarius habe den Brief sofort nach Erhalt an die anderen Adressaten (seine Kollegen an den oberen Fakultäten der Universität Leipzig: Johann Pfeffinger, Franz Kram und Wolfgang Meurer) weitergeleitet (Meurer war nicht vor Ort). Er bestätigt Cruciger die nach wie vor ungebrochene Verbundenheit und die Freude über dessen ausdrücklichen Wunsch, dass er bei dem Festakt anwesend sein solle (es ging um die Demonstration eines Schulterschlusses für die Philippistische Sache nach dem Tod Melanchthons). Allerdings müsse er eine andere Reise unternehmen, nämlich eine ihm schon länger vom Kurfürst (August von Sachsen) aufgetragene Visitation (der Fürstenschulen – illustrissimi ludi, E5v). Auch die anderen Adressaten seien verhindert und ließen dies hiermit ausrichten. Sie versicherten aber ebenso ihre Verbundenheit und Einigkeit in der Sache. Alle gemeinsam beteten sie zur Heiligen Dreifaltigkeit für ein gutes Gelingen des Festakts und aller weiterer Unternehmungen der Wittenberger.

(Marion Gindhart)